Bei Wolfenstein: TNOs letztes Kapiel wurde so gestaltet, dass es alle Designprobleme des Spiels gnadenlos offenlegt. Die normalen Waffen sind gegen die normalen Gegner extrem effektiv, aber quasi Wirkungslos gegen gepanzerte Gegner. Gegen diese benötigt man Energiewaffen, die das Problem haben, dass es nur in einem einzigen vorherigen Kapitel normale Munition für sie gibt. Sonst muss man immer wieder zu an der Wand montierten Aufladestationen laden oder extrem lange warten während sie sich von selbst aufladen. Das Problem kommt mit der Häufung dieser Gegner und des extrem begrenzten Vorrats an Energie, die die fraglichen Waffen (ein Science Fiction inspirierter Modus des Scharfschützengewehrs und ein Schneidewerkzeug namens LKW (= LaserKraftWerk). Somit muss man ständig hin und her laufen. Alternativ dazu gibt es noch eine RPG-Funktion des Sturmgewehrs, das sehr nervig und langsam umgeschaltet werden muss, oder Granaten, die erst nach Freischalten einer Verbesserung bei Gegnerkontakt explodieren.
Insgesamt kostet das Schalten zwischen den Waffenmodi sehr viel Zeit. Leider schaltet das Spiel manchmal den Modus selbsttätig um, z.B. sobald man im Wasser ist, wird das LKW in den im Kampf unbrauchbaren Schneidemodus umgeschaltet. Ebenso kann es beim Laden des Spiels passieren, dass man im unbrauchbaren Modus startet.
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Ein anderer Kritikpunkt meinerseits sind die teilweise nicht überspringbaren Zwischensequenzen, die sehr nervig sein können, wenn man ein Kapitel wiederholt um einen vergessenen versteckten Gegenstand, wie z.B. ein Rüstungs- bzw. Lebenspunkte-Upgrade, einzusammeln.
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Die in der englischen Version enthaltenen deutschen Texte, die in der Spielwelt verteilt sind, sind, wie schon damals bei RTCW, manchmal fragwürdig – manche sind einfach an der falschen Stelle angebracht und manche klingen nur Deutsch, obwohl sie es gar nicht sind. Auf jeden Fall ergibt sich eine amüsante Mischung ähnlich zu den Indiana Jones Filmen im Originalton („Sprengt den Kubelwagen ab.“).