mk47at: Das ist eine interessante Umschreibung für hochproblematisch und gefährlich.
Wem sagst du das? Ich hab den Satz drei Mal umformuliert um eine etwas diplomatischere Ausdrucksweise zu finden. =D
mk47at: Das ist das, was bei mir eher unter Windows passiert.
Kann ich so auch nachvollziehen. Selbst mit manchen Tools wie DxWnd etc. liefen bei mir nicht alle Spiele unter Windows. Und ich möchte jetzt mal ganz bescheiden sagen, dass ich im Umgang mit Computern nicht auf den Kopf gefallen bin. ;-)
Und auch manche Eigenheiten von Windows oder manche Programme die man im Windows-Sektor findet sind sehr gruselig.
Unterm Strich hab ich mit Linux weniger Huddeleien als mit Windows.
mk47at: […] Man muss sich etwas einarbeiten, wenn man möchte, dass man es richtig benutzen kann. […]
Meine Rede. Man kann einfach nicht voraussetzen dass, nur weil man es anders gewohnt ist, etwas auf einem anderen System genau so funktioniert wie man es eben vorher kannte.
Es ist eben eine ganz andere Philosophie.
Es zwingt einen ja auch keiner Linux oder Betriebssystem XY zu verwenden. ;-)
Außerdem darf man nicht vergessen, dass wir hier größtenteils von Community-Arbeit reden. Es liegt also in der Natur der Sache, dass bspw. ein Programm wie Lutris bzw. dessen Datenbestand nicht immer aktuell ist.
Viele denken dann eben auch immer noch, dass es nötig wäre, dass hinter einer Linux-Distribution irgendein großer Konzern mit mächtig Knete sitzen sollte, damit es "professionell" wirkt.
Das muss aber gar nicht so sein und im Home-User-Bereich sehe ich hier auch (zumindest von meiner Warte aus) keinen Bedarf.
Anders sieht es ja bei Enterprise-Distributionen aus. Aber das ist ja was anderes.
(Mal ganz davon ab, dass auch professionelle Programmierer, die bei entsprechend großen Konzernen arbeiten, an Linux-Software arbeiten. In ihrer Freizeit. Unentgeltlich.)
Und nicht vergessen: Nur weil "Gaming" auf Linux momentan im Trend ist, sollte man hier auch nicht die rosarote Brille aufsetzen. Das ist ja nie ein Hauptzweck einer Linux-Distribution gewesen.
Vereinfacht könnte man hier auch von "Proof of Concept" reden.
Hier geht es auch nur darum zu zeigen, dass es (wirklich sehr) gut funktioniert.
Da sitzen auch nur "Nerds" die Spaß an der Sache haben und das eben umgesetzt haben.
(Natürlich ist es aber erfreulich, dass es so gut funktioniert. Sorgen mache ich mir dann immer nur um die Leute, die auf diesen Trend aufspringen. Da hoffe ich immer nur, dass diese Masse nicht irgendwann mal Einfluss auf die Entwicklungsrichtung einer Linux-Distribution bekommt.)
Jegliche "Anti-Linux"-Kommentare sind einfach nur sinnloser rant.
Linux ist auch keine Alternative zu Windows. Es will auch keine sein.
Es gibt kein Windows, auf dem auf der Verpackung kein "Microsoft" steht.
Linux nutzt man aus freien Stücken, aus Überzeugung.
Und für mich funktioniert es nun eben auch zum Zocken besser als Windows.