Und was ich vergaß: Warum müssen in Spiele immer Sachen eingebaut werden, die Schwächen und Programmierfehler hervorheben:
Ich denke da an Dying Lights: Am Ende des Hauptspiels gibt es einen Raum mit einem Becken voller Zombies. Die meisten von denen (weiter vom Spieler weg) stehen still, weil das Spiel so Rechenaufwand spart. In diesem Raum wird der Trick, der im normalen Spiel meist nicht auffällt gnadenlos vorgeführt. Man sieht es von oben und nur die ersten Reihen sind wirklich da, der Rest sind Schaufensterpuppen. Dazu macht es gar keinen Spaß, weil es am einfachsten ist, wenn man die Zombies von oben bekämpft. Das ist so doof gemacht, dass ich immer da dran denke, obwohl ich die Stelle seit ein paar Jahren nicht mehr gespielt habe, da mir das Ende keinen Spaß mache. Ich breche immer vorher ab.
Und Saints Row 3 – spiele ich ja gerade mal wieder: Die Snatch-Aktivität ist absoluter Mist. Alles läuft mit Zeitlimit, es werden immer mehr Gegner erzeugt und dabei muss man durch die Gegend fahren und Leute einsammeln. Dies scheint nur dafür da zu sein, um vorzuführen wie schlecht die KI ist, besonders was das Einsteigen in Autos angeht. Normalerweise trickst das Spiel und teleportiert Figuren ins Auto wenn es zu Problemen kommt, was eigentlich immer der Fall ist. Dieser Mechanismus ist hier deaktiviert. So stehen die Leute teilweise eine halbe Minute einfach neben dem Auto oder laufen mehrere Runden darum herum – während immer mehr Gegner erscheinen, die auf einen Schießen. Dazu kommen noch die Brutes, die einen aus dem Auto schmeißen können und normale Gegner, die einen in einer lagen Animation aus dem Auto zerren können, wenn man sich nicht bewegt, was man ja nicht machen kann, weil sonst die abzuholenden Personen nicht einsteigen. Sobald man draußen ist, steigen alle aus dem Auto aus. Das geht, im Gegensatz um Einsteigen quasi instantan. Die Escort-Aktivität zeigt auch oft KI-Probleme, aber nicht so extrem wie hier.